Förderverein der Pfarre St. Helena

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Die Gründung des Fördervereins für die Pfarrgemeinde St. Helena

Die Pfarrgemeinde St. Helena bittet Sie um Hilfe und Unterstützung bei der Gründung eines Fördervereins für die Anliegen unserer Gemeinde.
Das Herzstück einer Gemeinde ist ihr Gotteshaus, ihre Kirche. Hier feiert sie ihre Gottesdienste, hier suchen und finden Menschen Kraft für ihre Seele.
Junge und alte Menschen, dankende und bittende Menschen, frohe und traurige Menschen, in sich ruhende und unruhige Menschen kommen hier zusammen.
Die Häufigkeit seiner Besuche legt jeder für sich fest, das Gotteshaus ist da.
So, wie unser Gott sich selber genannt hat: „Ich bin der Ich- bin- da.“
Von diesem Herzstück aus fließt das Blut in die Adern der Gemeinde, in die vielen kleinen und großen Gruppen, die sich rund um unseren Kirchturm treffen.
Von diesen Menschen her fließt auch wieder viel Herzblut in die Kirche zurück. Ein gottgewollter Kreislauf.
Dem Folgenden können Sie entnehmen, was in den letzten beiden Jahrzehnten schon alles geleistet wurde, um unser Gotteshaus zu erhalten.
Die jetzt laufende richtig große Sanierung an unserem Gotteshaus vollendet diese Arbeiten.
Zunächst wird der Förderverein diese Kirchenbaumaßnahme unterstützen. Wenn dies abgeschlossen ist, sehen die Vereinsziele auch andere Projekte des Gemeindelebens zur Unterstützung vor, die Mitgliederversammlungen werden darüber beraten.

 

Sanierung der Pfarrkirche St. Helena

Im Jahr 1990 begann die umfangreichste Sanierung der Kirche nach dem
2. Weltkrieg. Es handelte sich dabei um eine endgültige Beseitigung der Kriegsschäden, die in den Jahren nach dem Krieg mit für damalige Verhältnisse bewundernswertem Können und Aufwand behoben worden waren.
Die zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Materialen und Techniken waren für eine dauerhafte Beseitigung der Kriegsschäden leider nicht geeignet.
 

Sanierung des Vierungsturmes

Die vorhandene Kupfereindeckung des Turmes war nicht mehr zu reparieren. Sie musste daher aus Kupferblech erneuert werden. Gleichzeitig waren dabei auch die Schäden am Dachstuhl und an der Holzschalung zu beseitigen.
Das Turmkreuz und der Wetterhahn wurden überarbeitet. Um die Stabilität des Turmes zu erhöhen, wurden in die Längswände der Querhäuser zwischen Giebel und Turm Maueranker eingebohrt.
 

Erneuerung der Heizungsanlage

Im Winter 1991/1992 fiel die Heizungsanlage in der Kirche aus. Die Luftheizung wurde gegen eine Warmwasserheizung mit dezentral in der Kirche angeordneten Warmwasser-Luftwärmestationen ausgetauscht.
 

Sanierung des Nordportals

Die Seitentürme der Fassade driften, was durch umfangreiche statische Untersuchungen bestätigt wurde, auseinander. In den Jahren 1992/1993 wurde die Fassade von innen unterhalb der Balustrade mit ca. 15 m langen Stahlankern in den Wänden verankert.
Das Giebelkreuz und große Teile der Balkonbrüstung wurden erneuert. Die Flankierungstürme wurden mit Schiefer neu eingedeckt. Alle Dachrinnen im Bereich Nordportal wurden aus Kupfer erneuert.
 

Sanierung des Südchores

Die nach dem Krieg aus Beton hergestellten Maßwerke der Chorfenster zerfielen und die Fenster drohten einzufallen. Alle Maßwerke mussten daher in Naturstein erneuert werden.
Im Inneren der Kirche sind die Gewölbekappen durch Gleitfugen von den Außenwänden getrennt worden. Die Mauerkrone oberhalb der Gewölbe ist mit einem Ringanker aus Edelstahl stabilisiert worden. Unter dem großen West-
fenster wurde ein völlig aufgerosteter Stahlträger, der während der Erbauerzeit (ca. 1913) als Türsturz über einem provisorischen Eingang diente, entfernt.
Der Chorraum wurde verändert. Der Hauptaltar wurde abgebaut. Durch die
teilweise Verlegung der Stufenanlage nach Süden entstand eine größere Zelebrationsfläche. Der Anstrich der Wände und Gewölbe erfolgte aus
mineralischer Wandfarbe nach neuem Farbkonzept.
 

Gewölbesanierung des Langhauses und der „Alten Kirche“

Im Jahre 2006 musste ein teilweise zusammengebrochener Holzbinder des Hauptdaches erneuert werden. Eine Sperrung des Langhauses war bis zum Abschluss der Arbeiten notwendig.
An den Gewölben sind durch Wind und Schub große Schäden entstanden, die zur Instabilität des Kirchenbauwerkes geführt haben. Es war deshalb notwendig, die Wände durch horizontal liegende Stahlgitterbinder mit dem Turm und dem Nordgiebel zu verbinden.
 

Sanierung der Gewölbe

Die Steinmetze haben im Jahr 2007 große Teile des locker gewordenen Bimsgewölbes neu aufgemauert. Ein Großteil der Gewölberippen musste ganz oder teilweise erneuert werden.
Nach Abschluss dieser Arbeiten konnten auch die Abbeiz- und Reinigungsarbeiten im Mittelschiff weitestgehend fertig gestellt werden, sodass mit den Malerarbeiten begonnen werden konnte.
 

Vorausschau

Im Bereich der Seitenschiffe und der „Alten Kirche“ sind weitere Gewölbearbeiten notwendig. Im „Alten Turm“ wird der Einbau einer Stahlbetondecke, die auch dem Brandschutz dient, erfolgen. Die Malerarbeiten werden die Innensanierung der Kirche abschließen. Farblich wird hierbei das Konzept der Chorsanierung übernommen.
Die derzeitigen Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2008 abgeschlossen sein können.
Danach erfolgt die dringend notwendige Außensanierung des Turmes und des Chores der „Alten Kirche“.
 

 

Finanzierung

Für die seit 2006 durchzuführenden Arbeiten entstehen Baukosten von
ca. 1,95 Mio. Euro. Hiervon hat die Pfarrgemeinde rund 50% an Eigenmitteln
aufzubringen. Für anschließende Bauabschnitte entstehen weitere Kosten.
Die vorhandenen Mittel der Pfarrgemeinde aus Spenden und Rücklagen
reichen nicht annähernd aus, den Finanzbedarf zu decken.
Aus diesem Grunde sind wir auch auf Ihre Förderung angewiesen und bitten
um Ihre Spende für unsere Pfarrkirche.
 


Sie können uns unterstützen:
- durch fördernde Mitgliedschaft,
- durch eine einmalige Spende,
- mit Spenden zu besonderen Anlässen,
- durch regelmäßige Spenden,
damit wir weiterhin gute Arbeit für eine lebendige Gemeinde leisten können.
Für Ihr Engagement bedanken wir uns schon jetzt herzlich.

Wenn Sie Mitglied im "Förderverein der katholischen Kirchengemeinde St. Helena Rheindahlen e.V." werden möchten, dann wenden Sie sich an unser

Pfarrbüro, St.-Helena-Platz 11, 41179 Mönchengladbach
Telefon: 0 21 61 / 90 72 00
oder mailen Sie uns:
pfarrbuero@sankt-helena.de

Sie können einmalig spenden oder auch regelmäßig (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich).

Die Konten des Fördervereins:

Stadtsparkasse Mönchengladbach
BLZ 31050000 ·  Konto 3333499
Volksbank Mönchengladbach eG
BLZ 31060517 ·  Konto 2021072012

Eine Spendenbescheinigung für Spenden ab 200,– Euro wird Ihnen zugesandt.
Bis 200,– Euro jährlich genügt der Kontoauszug als Nachweis. Bis zu einem Betrag von 200,– Euro sind Spenden jetzt ohne Spendenbestätigung absetzbar. Für diese Spenden genügt der Überweisungsbeleg der Bank.

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Baustellenbesichtigung am Wochenende zum Nikolausmarkt in Rheindahlen

Am zweiten Dezemberwochenende, zum Rheindahlener Nikolausmarkt, wurde die Baustelle in der Pfarrkirche St. Helena geöffnet, um vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, die Fortschritte bei der Sanierung zu besichtigen. Das Angebot fand großen Anklang. Viele Gemeindemitglieder und auch auswärtige Besucher des Marktes kamen in die Kirche, um sich das gewaltige Gerüst und den Baufortschritt anzusehen. Von Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates sowie von Pfarrer Harald Josephs wurden Erläuterungen zum Stand des Umbaus und zum voraussichtlichen Zeitplan gegeben. Auch zur zukünftigen Gestaltung des Gottesdienstraumes war schon einiges zu hören.

Hier einige Eindrücke von der Baustelle (Fotos: A. Jütten)
 

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